Dagebüll

Ob man es glaubt oder nicht – Dagebüll war früher einmal eine Hallig. Ab 1702 wurden Deiche gebaut um die Hallighäuser zu schützen, und der dadurch entstandene Dagebüll Koog verwuchs schlussendlich mit dem Festland.


 


1978 entstand die heutige Dagebüll Gemeinde, nachdem die insgesamt fünf kleinen Orte (Dagebüll Hafen, Dagebüll Kirche, Fahretoft, Waygaard und Bollhaus) verwaltungstechnisch zusammengelegt wurden. Den Kern bildet Dagebüll-Kirche.


 


Dagebüll hat mehrere Bahnhöfe: Dagebüll-Kirche, Dagebüll-Hafen und Dagebüll-Mole. Dagebüll hat einen kleinen grünen Badestrand. Hier können sich die Urlauber sonnen und entweder aufs Wasser oder die gegenüber liegenden Inseln blicken.


 


Die Badebuden in Dagebüll können nur innerfamiliär weitervererbt werden. Stirbt eine Familie aus, erlischt somit auch das Budenrecht.


 


Das Wattenmeer wurde 2009 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen – wie der Grand Canyon in den USA und das Great Barrier Reef in Australien.


 


Die Fläche von Dagebüll beträgt 36,92 km² und hat eine Einwohnerzahl (von 2018) von 896.